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Wie weiter nach dem Bundesparteitag? Featured

  • Sonntag, 09 Dezember 2018 11:23
  • Written by 

Nach der Wahl auf dem Bundesparteitag herrscht unter vielen, vielleicht sogar den meisten, Mitgliedern der CDU und auch der WU keine Freude, sondern eher Enttäuschung, Frustration und Niedergeschlagenheit. Hintergrund ist die richtige Wahrnehmung, dass die Mitglieder in den acht Regionalkonferenzen deutlich gezeigt haben, nicht etwa Frau Kramp-Karrenbauer – und somit auch keine Fortsetzung der Politik von Frau Dr. Merkel – zu wollen. 517 Delegierte ignorierten diesen Willen und verfolgten großenteils wohl eher egoistische Ziele.

Es wird über Austritt nachgedacht, teilweise praktiziert. Doch wer das tut, irrt gewaltig. So sehr auch kurzzeitig (!) und emotional (!) ein Austritt Befriedigung verschaffen mag – die Gestaltungsfreiheit haben dann die Merkelianer! Denn mit Frau Kramp-Karrenbauer und Herrn Ziemiak wird weiter „gemerkelt“.

Bemerkenswert ist da der Jubel-Newsletter von Monika Grütters, der bereits am 8.12.2018 um 12:38 Uhr versandt wurde! Der Bundesparteitag ist gerade dabei, die Sachfragen abzuarbeiten, da ist für die Berliner Landesvorsitzende schon alles gelaufen! Keine inhaltliche Ausrichtung, nur Personalfragen interessieren sie. Jetzt kommen Forderungen dieser Berufspolitiker, dass man das Ergebnis akzeptieren solle und sich unterordnen muss. Denen muss man mitteilen, dass es keine Unterwerfung der Mitglieder unter den Vorstand geben kann und darf. Eine demokratische Partei mag einem Unternehmen oder einer Armee in der Personalstruktur ähneln, in der Funktion sind sie diametral verschieden. Die Mitglieder formulieren einen Willen, wählen dazu einen Vorstand, und der Vorstand setzt diesen Willen dann um. Das ist nicht passiert, daher ist da ein Fehler im Delegiertenprinzip, der abzustellen ist!

Es ist dazu empfehlenswert, die Einschätzung des Landesvorsitzenden der WUH, Sebastian Reischmann, auf Facebook zur Kenntnis zu nehmen.

Frau Kramp-Karrenbauer hätte es in der Hand gehabt, denn unsere Anträge lagen seit Wochen auf dem Tisch. Einige wurden abgelehnt, einer erledigt durch Einbeziehung (Migrationspakt), einer verwiesen, einer angenommen (Doppelpass). Aber keiner wurde durch die Generalsekretärin oder durch die Vorsitzende persönlich unterstützt. Das wäre ein Zeichen, ein Signal gewesen.

Die CDU ist nach wie vor die Partei des deutschen Bürgertums, auch im Sinne Thomas Manns. Man kleidet sich unauffällig elegant und meidet Aufsehen und Ärger. Laut ist verpönt, Ruhe die erste Mitgliedspflicht, trotz emotionaler Wutblockaden. Linkssoziale Ideen fühlen sich wohl in solch einem angenehmen Klima und sehen kaum ein, Kompromisse mit anderen zu schließen. Auch scheren sie Aufgaben wenig. So wäre es Sache des Generalsekretariats gewesen, bei der sich abzeichnenden Kollision in der Partei einen Ausweg zu suchen, etwa durch einen Kompromisskandidaten oder eine klare Beteiligung der unterlegenen Seite an dem Vorstand. Das geht nur mit einem Parteinotariat, nicht einer Sekretärin, die selbst Teil des Problems ist. Wir müssen auch in diesem Sinne die Partei nunmehr zur Ordnung rufen, andernfalls verlieren alle, und auch das muss klar, laut und deutlich ausgesprochen werden, im Interesse des konservativen, elegant gekleideten, ruhigen deutschen Bürgertums.

Irgendwie ist jetzt doch klar, dass den linken Kräften mit einer Art „Appeasementpolitik“ zu einem realistischen, bürgernahen Handeln nicht beizukommen ist. Jetzt muss der oben beschriebene Konservative sich motivieren und ggf. einen „Blaumann“ anziehen und unangenehm laut werden.

Die WerteUnion ist die innerparteiliche Opposition. Das Feld zu räumen, die Flucht anzutreten, das ist keine Lösung. Das wünschen sich nur die Merkelianer, denn dann sind sie ihre Kritiker los.

Frau Merkel plant sicherlich bereits den nächsten Schritt für ihr Altenteil, irgendwo in internationalen Organisationen oder Universitäten, vielleicht sogar schon im Frühjahr. Dann muss es einen kompetenten Kanzler geben! Gleichzeitig haben wir hier in Deutschland – also die, die schon immer hier waren und bleiben – die nächsten Wahlen zu bestehen, unser Leben weiter zu gestalten.

Nicht nur die EU-Wahlen am 23.Mai 2018, sondern auch Landtagswahlen, z.B. in Brandenburg am 01.September.

Dazu braucht die WUB jeden! Es muss mehr aktive Konservative geben!

Also auf in die Ortsverbände, die wählen in den nächsten Wochen neue Vorstände und Delegierte für den Kreisparteitag. Teilnehmen und aufstellen lassen!

Anschließend geht es in die Kreisparteitage und den Landesparteitag. Frau Grütters möchte bestimmt in ihrem Amt bestätigt werden.

Und Absprachen gibt es nicht mehr im Berliner Landesverband. Demokratie und Willen der Mitglieder sind seit dem 10. November 2018 gefragt!

Ging es auf dem Bundesparteitag auch ohne Absprachen zu? So sagt "Bild": https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/geheimtreffen-im-uebersee-club-so-sicherte-sich-akk-den-wahlsieg-58910646.bild.html.

Es wird nicht einfach. Aber wenn es einfach wäre, könnte es jeder!

Hinfallen ist keine Schande, liegen bleiben schon!

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  • Last modified on Dienstag, 11 Dezember 2018 20:18
AL

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