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Alexander Mitsch - Unionspartei vor der Wende - der Marathonlauf Featured

  • Mittwoch, 23 Mai 2018 16:55
  • Written by  Sara Vers

Am 23.05.2018 hielt der Bundesvorsitzender der WerteUnion e.V.  Alexander Mitsch einen Vortrag in der Bibliothek des Konservatismuses in Berlin vor rund 120 Zuschauer über das Thema „Unionspartei- vor der Wende“ zum konservativen Manifest der Werteunion.

Video zum Vortrag

Dr. Wolfgang Flenske als Bibliotheksleiter eröffnete mit einem Grußwort die Veranstaltung im prall gefüllten Saal.

Alexander Mitsch ist vor 33 Jahren in die CDU unter Helmut Kohl eingetreten und arbeitete auch auf Bundesebene. Nach der Gestaltung von Beruf und Familie kehrte Alexander Mitsch 2015 zur Zeit der Flüchtlingskrise in die Politik zurück und gründete Konrads Erben e.V. als Keimzelle der WerteUnion e.V. als Dachverband von konservativen Gruppierungen in der CDU. Auch angetrieben natürlich – wie so viele Konservative in Deutschland – von den Fragen, wie die Flüchtlingskrise unser Land und Gesellschaft verändern wird. Sorgen, ob die christlich-europäischen Werte mit der Zuwanderung erhalten bleiben oder ob unter diesen Umständen noch Sicherheit und Freiheit gewährleistet werden kann haben viele Bürger zunehmend.

Auch die Wahlanalyse von Alexander Mitsch und auch des Konrad-Adenauer-Haus (KAH) bestätigen diese Ängste der Bürger. Seit 1949 hat die CDU ihr schlechtestes Wahlergebnis eingefahren, das auf den Verlust des Profils dieser Partei und des Versagens der Parteiführung zu verdanken und zurückzuführen  ist. Die CDU musste viele Mitglieder einbüßen. Auch Stammwählerschaft wanderte zur AFD und FDP an. Die AFD ist jetzt die drittstärkste Partei in Deutschland und hat auf Bundesebene 1000 Mitarbeiter. Der jetzige Umgang mit der AFD, nämlich alles abzulehnen was von der AFD kommt, seien es auch früher CDU Positionen gewesen führt dazu, dass diese Partei immer mehr am Zulauf gewinnt.

Gründe für eine Wende in der Politik gibt es Viele: Die CDU und auch die GROKO hat viele Problematiken ausgesessen, wie die Rentenproblematik. Seit 25 Jahren ist es bekannt, dass der Rentenstandard nicht mehr gehalten werden kann. Hinzu kommen immer stärker werdende gesellschaftliche Probleme, wie die Ausbildung von Parallelgesellschaften durch schlechte Integration und der nicht vorhandenen Assimilation. Dies führt zu mehr Straftaten unter Migranten. So ist jeder siebter Straftäter ein Migrant bei einer Bevölkerungsquote von nur 3%. Deutlich wird, dass die Integration in Deutschland schon jetzt gescheitert ist, da sich jeder zweiter Muslim zu der Scharia bekennt und nicht zum Deutschen Grundgesetz. Die Trennung von Staat und Religion muss klar erhalten bleiben. Es muss auch klargestellt werden, dass der politische Islam nicht zu Deutschland gehört. Da die Geburtenrate bei Zuwandern ca. 4mal (in Berlin 1,2 zu 4,52) so hoch ist, wie bei den Einheimischen, ist es klar abzusehen, dass die deutsche Gesellschaft ihre Homogenität verlieren wird und sich damit verändern wird. Die Zukunft liegt in unseren Händen. Es liegt an uns eine Gesellschaft zu schaffen, in dem wir alle miteinander leben können und wollen. Dies erfordert die Assimilation der Zuwanderer, wie dies in anderen Länder (Kanada) der Fall ist. Laut der Insa-Umfrage wollen auch 70% der Deutschen keine unkontrollierte Einwanderung.

Auch die Wirtschaftspolitik gleicht einen Desaster, das die WerteUnion als wirtschaftsliberaler Flügel nicht hinnehmen kann. Leistungsträger dieser Gesellschaft, besonders die Mittelschicht hat eine viel zu hohe Steuerlast und wird immer mehr ausgedünnt. Mit Belgien zusammen an der Spitze hat Deutschland die höchste Steuerlast in ganz Europa und soll auch noch finanziell höhere Lasten in der EU zahlen. Die fiskale Kontrolle über den deutschen Bundeshaushalt muss in Deutschland bleiben. Auch eine Haftungs- und Schuldenunion (ESM) verstößt gegen die Maßtrich-Kriterien. Mit der WerteUnion wird es keine Gleichmacherei der EU geben. Als wirtschaftsliberale Kraft fordern wir die Unterstützung der Leistungsträger dieser Gesellschaft und bekennen uns zur Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards.

Die kompletten Themen des „Konservativen Manifest“ kann jeder auf der Seite ( Link setzen!) einsehen. Alexander Mitsch betonte, dass es keine Änderungen von heute auf morgen erzielt werden können. Der Weg wird lang und steinig und gleicht einem Marathonlauf.

Nach dem Vortrag gab es eine einstündige Diskussionsrunde und danach noch Gespräche als Stammtisch mit allen Zuhörern.

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  • Last modified on Freitag, 26 Oktober 2018 23:55

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