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Über die Hauptstadt Berlin Featured

  • Sonntag, 10 Juni 2018 20:18
  • Written by  Sara Vers

Die Hauptstadt Deutschlands - Berlin boomt! Unternehmen und moderne Bauten schießen wie Pilze aus dem Boden. Nach der schweren Vergangenheit und der Wiedervereinigung kehrt Berlin wieder zu altem Glanz zurück. Diese pulsierende Metropole befindet sich stets im Wandel und erwartet nicht nur Geschäftsleute, sondern lädt auch Gäste ein, die an den vielfältigen kulturellen und sportlichen Veranstaltungen teilnehmen wollen. Zukunft trifft hier auf das Erbe der Vergangenheit; Luxus trifft auf Subkultur. Berlin als die Bundeshauptstadt als Schmelztiegel der Kulturen ist zur Hauptschauplatz der deutschen Politik geworden. Aber auch auf kommunaler Ebene ist die Stadt eine einzige Baustelle.

Reichstagsgebäude Werteunion Berlin in 11011 Berlin

Der Baubeginn des Reichstags begann 1884 und dauerte 10 Jahre. Nach der Reichsgründung 1871 bedurfte die Reichshauptstadt Berlin schließlich auch einem Parlament. Die Inschrift „ Dem Deutschem Volke“ wurde erst 1916 im Winter eingraviert. Hier wurde am 9.November 1918 die Republik von Philipp Scheidemann (SPD) ausgerufen, nachdem Max von Baden den Thronverzicht von Wilhelm den Zweiten ohne Rücksprache verkündet hatte. Somit beherbergte der Reichstag auch das Parlament der Weimarer Republik. Am 30. Januar 1933 fand die Machtergreifung durch die Nationalsozialisten statt. Der Plenarsaal brannte damals komplett aus. Die Nationalsozialisten behaupteten, dass es die Linken gewesen seien und setzten die Menschenrechte außer Kraft. Im Zweiten Weltkrieg beherbergte der Reichstag ein Lazarett und die Entbindungsstation der Charité. Am 30. April beschoss die Rote Armee den Reichstag. Die letzten Einheiten kapitulierten aber erst am 2. Mai 1945. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Parlament wieder aufgebaut, jedoch ohne Kuppel. Seit dem Viermächte-Abkommen in 1971 durften hier aber nur Fraktionssitzungen abgehalten werden. Man beschloss in Bonn am 20. Juni 1991 das Parlament wieder nach Berlin zu verlegen. Erst am 7. September 1999 konnte der Deutsche Bundestag seine Arbeit im Reichstag wieder aufnehmen. Nach der Wiedervereinigung erteilte man den Auftrag den Reichstag umzubauen und zu sanieren an Sir Norman Foster, der eine begehbare Kuppel als Highlight realisierte. Täglich besuchen rund 8000 Touristen den Reichstag.

Werteunion Berlin und das Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor  in 10117 Berlin wurde in der Zeit zwischen 1788 – 1791 im klassizistischen Stil erbaut. Der Architekt Carl Gotthard Langhans nahm die Athener Akropolis zum Vorbild. Deswegen verfügt das Tor über die griechische Grundforma auf jede Seite mit jeweils 6 Säulen, die 5 Durchfahrten bilden und dem waagerechtem Riegel. Darüber die Quadriga: die Siegesgöttin mit dem Wagen und ihren 4 Pferden. Friedrich Wilhelm 2 wollte so seiner Zeit die Modernität und Weltoffenheit demonstrieren. Das Brandenburger Tor trennte die BRD und die DDR noch bis zum 22.Dezember 1989 verschlossen. Das Tor steht in den ehemaligen Todesstreifen. In der Besatzungszeit fanden hier Truppenparaden statt und nach der Wende fand hier auch die Love-Parade statt, sowie die Fanmeile zur WM 2006. Jedes Jahr findet hier am 31. Dezember die größte Sylvesterparty Deutschlands statt.

Werteunion Berlin und  der Gendarmenmarkt

Der Gendarmenmarktn in 10117 Berlin: Seinen Namen erhielt dieser Platz von einem Elite-Regiment der preußischen Armee, die hier im 18.Jahrhundert ihre Stallungen unterhielten. 1773 ließ Friedrich der Große den Platz umgestalten. Nicht nur die beiden Dome wurden hier gebaut, sondern um 1800 entstand hier auch das Deutsche Nationaltheater, das spätere Konzerthaus. Die Restaurierung nach dem 2. Weltkrieg dauerte sogar bis 1990. Heute ist der Gendarmenmarkt von tollen Restaurants, Cafés, Hotels und Läden umgeben.

Werteunion Berlin und der Französische Dom

 Der Französische Dom am Gendarmenmarkt wurde am 22.Mai 1944 von schweren Luftangriffen getroffen und stand in Flammen. Erbaut wurde der Dom, wie auch der Deutsche Dom (gegenüber) von Friedrich dem Großen. Im Französischen Dom gibt es im Erdgeschoss einen Museum über die Geschichte der Hugenotten. In der Kuppel befindet sich ein Restaurant mit einem wunderschönen Ausblick. Der Deutsche Dom bietet eine Ausstellung über den Weg Deutschlands in die Demokratie. Die dazugehörigen Kirchen wurden schon 80 Jahre zuvor erbaut. Die eine Kirche entstand für die Hugenotten, die aus Frankreich damals flüchteten und sehr viel zur kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Aufstieg Preußens beitrugen.

Werteunion Berlin und der Alexanderplatz

Der Alexanderplatz in 10178 Berlin – ein Platz, der niemals ruht: Bis zum 19. Jahrhundert war der heutige Alexanderplatz als Ochsenmarkt bekannt und diente dem Vieh- und Wollhandel. Als 1805 der russische Zar Alexander zur Besuch kam, ließ der König Friedrich Wilhelm den Platz zu seinem Ehren umbenennen. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Schienen für die Straßenbahn gelegt, das Bahnhofsgebäude entstand und der Alexanderplatz wurde zu dem verkehrsreichsten Platz Europas. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden 3 U-Bahnlinien gebaut und auch das große Kaufhaus. In den Goldenen Zwanzigern versuchte man den Alex mit einem Kreisverkehr auszustatten, aber wegen der Wirtschaftskrise wurden die Pläne nicht ganz verwirklicht. Aus dieser Zeit stammen das Berolina-Haus und das Alexanderhaus. Zwischen 1965-1969 wurde der Fernsehturm dort erbaut. In den 1960er Jahren entstand auch das Hotel Park Inn, das 123m hoch ist. Die Weltzeituhr ist ein beliebter Treffpunkt in Berlin. Das futuristische Bauerwerk stellt das Sonnensystem dar mit ihren Planeten und den 24 Zeitzonen der Erde. Der Brunnen der Völkerfreundschaft leitete die Demontage des SED-Regimes ein als am 4. Oktober 1989 Menschenmassen dort Reformen forderten. 2009 eröffnete der Alex (Einkaufspassage) seine Pforten und schloss damit eine weitere Lücke.

Werteunion Berlin und Neue Synagoge

Neue Synagoge Oranienburger Straße  in 10117 Berlin: Die alte Synagoge nähe Hackescher Markt war damals für die wachsende jüdische Gemeinde zu klein geworden. Die Neue Synagoge wurde 1866 fertiggestellt. Es entstand einem orientalischen Märchenschloss nach dem Vorbild der Alhambra in Granada entworfen vom Architekten Eduard Knoblauch und realisiert durch den preußischen Hofbaurat Friedrich August Stühler. Am 9. November 1938 brannte das Gotteshaus durch die Brandstiftung der Nationalsozialisten. Der Berliner Polizist Wilhelm Krützfeld vertrieb die Brandstifter und rief die Feuerwehr und verhinderte so schlimmeres. 1940 wurde das Gotteshaus zum Uniformlager der Nazis und 1943 von den Bombenangriffen der Alliierten schwer beschädigt. Heute können sich die Besucher hier das „Centrum Judaicum“ ansehen. Hier gibt es Ausstellungen, Andachtsräume und Einrichtungen der jüdischen Gemeinde Berlins. Die Hauptsynagoge steht heute in der Rykestraße Prenzlauer Berg, das die Reichsprogromnacht auch überstand.

Werteunion Berlin und das Nikolaiviertel

Nikolaiviertel  in 10178 Berlin: Die Nikolaikirche wurde zwischen 1220-1320 als eine Feldsteinkirche erbaut und erst später zu einer gotischen Basilika umgebaut. Sie bildete damals das Stadtzentrum der historischen Siedlung Namens Berlin – abgeleitet vom slawischen Wort „berl“ für Sumpf. Gegenüber auf der Westseite befand sich die Stadt Cölln. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Nikolaiviertel zerstört und das DDR-Regime ließ es erst 1984 zum 750-jährigen Jubiläum von Berlin aufbauen. Außen ist die Fassade teilweise historisch, innen aber sehr modern.

Werteunion Berlin und der Potsdamer Platz

Die Geschichte des Potsdamer Platzes in 10785 Berlin begann 1838 als man die erste Eisenbahnlinie baute, die Berlin mit Potsdam verband. Es war alles billiges Bauland. Mit den Jahren entwickelte sich der Platz zu einem Verkehrsknotenpunkt, wo viele Hauptstraßen der Stadt zusammenliefen (Leipziger Straße, Königsgrätzer und Budapester Straße, Potsdamer Straße und Bellevuestraße). 1923 ging dann im Vox-Haus der erste Deutsche Radiosender auf Sendung. Rundherum entwickelten sich Restaurants, Kinos, Cafés…. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens wurde der Platz 1924 nach amerikanischem Vorbild technisch bestückt. Ein Vorgänger der modernen Ampelanlage entstanden, wo ein Polizist versuchte den Verkehr durch verschiedene Lichtzeichen zu lenken. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Platz komplett zerstört und nach dem Krieg entstand das Dreiländereck am Knotenpunkt. Hier liefen die englische, amerikanische und sowjetische Sektorengrenze zusammen. Ab 1961 wurde die Mauer gebaut. Nach der Wiedervereinigung startete ab 1994 ein überdimensionales Bauprojekt mit dem Hauptinvestoren Daimler Benz und Sony. So ist das neue Stadtquartier hier entstanden was zugleich Wohn-, Geschäfts- und Vergnügungsviertel ist. Einmal im Jahr, wenn die Berlinale (Filmfestival) stattfindet erinnert der Platz an den Goldenen Zwanzigern.

Werteunion Berlin und Checkpoint Charlie

Der Checkpoint Charlie in 10117 Berlin erhielt seinen Namen über dem Nato-Alphabet. Es gab den Checkpoint A (Alpha) bei Helmstedt, Übergang B (Bravo) bei Dreilinden und schließlich Checkpoint C (Charly). Durch ein Abkommen zwischen den Besatzungsmächten durften Diplomaten Ost-Berlin ohne Kontrolle betreten. Der Kalte Krieg drohte zu eskalieren am Checkpoint Charly als die DDR versuchte die Bewegungsfreiheit mit Passkontrollen einzuschränken (Oktober 1961). Die USA brachten daraufhin ihre bewaffneten Panzer in Stellung. Die Sowjets ebenso. 16 Stunden standen sich die zwei Mächte gegenüber. Der Berlinbesucher kann hier das Mauermuseum besichtigen.

Werteunion Berlin und Stasi-Zentrale

Die Stasi-Zentrale ist heute eine Gedenk- und Forschungsstätte. Hier wird dem Besucher vor Augen geführt wie die Abteilungen Bewaffnung, Chemischer Dienst, Zentrale Auswertung und Information gearbeitet haben. Das Gebäude steht für den staatlichen Terror des SED-Regimes. Gegründet wurde die MfS-Zentrale 1950 als Inlands- und Auslandsgeheimdienst der DDR, sowie als Ermittlungsbehörde für politische Straftaten. 1957 zieht die Zentrale in die Normannenstraße um. Am 15. Januar 1990 wird die Stasi-Zentrale schließlich von 2000 Demonstranten gestürmt. In der Normannen- und Ruschstraße waren bis 1990 in 40 Gebäudekomplexen 20.000 Mitarbeiter untergebracht.

Werteunion Berlin und die Stalinallee

Die Stalinallee, heute Karl-Marx-Allee und Frankfurter Allee ist am 17. Juni 1953 zu einem historischen Punkt Berlins geworden. Hier begann nämlich der Arbeiteraufstand. Die Stalinallee sollte der Grundstein zur Aufbau des Sozialismus sein, wie Ulbricht 1952 verkündete. In kurzer Zeit entstanden auch über 5000 Wohnungen mit für damals hohen Komfort im neoklassizistischen Stil. Doch Materialmangel verlängerte die Arbeitszeiten. Als die SED dann auch noch eine 10 prozentige Normerhöhung verlangte legten die Arbeiter ihre Arbeit nieder. Aus dem Streik wurde ein Volksaufstand. 1961 wurde die Stalinallee umbenannt als Zeichen der Entstalinisierung.

Werteunion Berlin und der Schlossplatz

Der Schlossplatz liegt in Berlins Mitte und ist ein Brennpunkt deutscher Geschichte und erzählt von den großen Zeiten Preußens, sowie über die Herrschaft der Hohenzollern. Ab 1699 wurde die Residenz zu einem Barockschloss umgebaut und unter Friedrich dem Ersten wurde 1701 Berlin zum Hauptstadt Preußens. Im 19. Jahrhundert war es das Zentrum des preußischen Regierungs- und Verwaltungsapparates. Die Revolution von 1848 wurde hier niedergeschlagen und 1871 wurde der preußische König hier zum Deutschen Kaiser gekrönt. Im November 1918 wurde das Schloss dann von Revolutionären geplündert und beschossen. Karl Liebknecht verkündete am 9. November vom Balkon die sozialistische Republik Deutschland. Mit dem Ende der Kaiserzeit wurde das Schloss umfunktioniert. Sie beherbergte das Kunstmuseum, die psychologische Fakultät der Universität und eine Mensa. Nach dem zweiten Weltkrieg befahl 1950 Walter Ulbricht die Sprengung des Stadtschlosses und betonierte es ein. 1976 wurde dann der „Palast der Republik“ fertiggestellt. Es diente als Volkshaus. Hier wurden Hochzeiten, Geburtstage, Jugendweihen und Konzerte gefeiert. Der Palast beherbergte auch Cafés und Restaurants. Im anderen Teil war die Volkskammer untergebracht, wo sich zweimal im Jahr das Parlament traf. Hier wurde dann 1990 die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten beschlossen. 2002 wurde der Palast dann gesprengt. 2008 begannen die Bauarbeiten. Das Schloss soll samt Fassade wieder hergestellt werden und für außereuropäische Kunst, Forschung und Wissenschaft genutzt werden. Auch die Landes- und Zentralbibliothek soll hier einziehen.

Werteunion Berlin und der Flughafen Berlin-Tempelhof

Der Zentralflughafen Tempelhof Berlin wurde 1923 zum ersten Mal als Flugplatz genutzt. 1926 wurde hier die Lufthansa gegründet und Tempelhof wurde für den Linienverkehr freigegeben. Berühmt wurde der Flughafen am 24. Juni 1948 als die Sowjets die Energieversorgung, Bahn- und Verkehrsverbindungen, sowie zwei Tage später auch die Landwege blockierten. Die Sowjetunion reagierte damit auf die Währungsreform der West-Alliierten. Kohle, Lebensmittel und Bekleidung waren im kriegszerstörten Berlin Mangelware und mit der Blockade wurden 2 Millionen Menschen von der Grundversorgung abgeschnitten. Doch die Luftwege sind vertraglich frei und der Gouverneur der Besatzungszone ließ am 26. Juni schon Flugzeuge aus Frankfurt am Main und Wiesbaden starten mit dem Ziel Tempelhofer Flughafen. Bis zur Ende der Blockade Mai 1949 wird die Berliner Bevölkerung so mit den Grundgütern versorgt. 1951 wurde ein Denkmal – die Luftbrücke - für die britischen und amerikanischen Soldaten errichtet, die während des Einsatzes starben. Auch der Rosinenbomber, eine C-54 Skymaster erhielt seinen Platz am Columbiadamm. Der Flughafen wurde mittlerweile geschlossen und ist zu einer Freizeitanlage geworden.

Werteunion Berlin und Olympiastadion Berlin

Das Olympiastadion 14053 Berlin wurde zwischen 1934-1936 in strenger NS-Architektur nach den Plänen von Walter March erbaut. Am 1. August 1936 fanden hier die Olympischen Spiele statt. Die NS-Propaganda benutzte neuste technische Errungenschaften, sogar eine Liveübertragung im erst damals erfundenen Fernsehen gab es. Die Fernseher standen in 25 öffentlichen Fernsehstuben mit Großprojektleinwänden. Das NS-Regime zeigte sich weltoffen und friedlich aber mächtig. Ausländische Journalisten durften sich frei in Berlin bewegen. Die judenfeindlichen Schilder wurden abgemacht, die Sintis und Romas nach Marzahn ausquartiert, während der Bau des KZ Sachsenhausen schon im vollen Gang war und das Dritte Reich sich schon für den Krieg rüstete. 1948 machte hier Max Schmeling seinen letzten Boxkampf. Das Stadion wurde auch für Konzerte genutzt. Ab 1963 wurde das Olympiastadion zur Heimatstadion von Hertha BSC. 2000-2004 wurde das Stadion aufwändig saniert und 2006 wurde hier die Fußball-WM ausgetragen.

Werteunion Berlin und der Teufelsberg

Werteunion Berlin und der Teufelsberg entstand nach dem zweiten Weltkrieg durch die Aufschüttung der Trümmerhaufen. Bald eroberte die Natur dieses Gebiet. In den 1950er Jahren wurde der Teufelsberg für Alpin Ski genutzt. Doch 1960 bauten die Amis hier eine Radarstation und der Gipfel wurde so zum Sperrgebiet. Die Amis überwachten hier den Funkkontakt der 500.000 sowjetischen Soldaten, sowie den Luftraum bis in den Warschauer Pakt hinein. Der Teufelsberg wurde zum wichtigsten Geheimdienstelle der alliierten Westmächte. 1996 kaufte eine Investorengruppe die ausgeschlachteten Gebäude auf und wollte dort Hotels und Lofts bauen. Der Teufelsberg ist heute ein Naturschutzgebiet und der Teufelssee ist im Sommer ein FKK-Badestrand.

Werteunion Berlin und die AVUS

Die AVUS: Rennwagen sind wahre Männerträume eigentlich. In Berlin aber eine erfolgreiche Tradition für die ganze Bevölkerung. Die Avus war die erste Autobahn der Welt und wurde 1921 im Grunewald eröffnet. Die Planung und Bau begann allerdings schon zur Kaiserzeiten, wurde aber dann durch den ersten Weltkrieg unterbrochen. Es war auch die erste Straße, die für Fußgänger und Pferdekutschen verboten war. Die Avus wurde im September 1921 eröffnet. Die privat finanzierte Straße diente allerdings als Test- und Autorennstrecke. So verläuft die A115 zwischen Funkturm und Nikolassee auf der ehemaligen Teststrecke. In den 20er Jahren konnten die Bürger die Strecke gegen eine Gebühr auch nutzen. 1926 fand zum ersten Mal der „Große Preis von Deutschland“ statt. Ab 1927 diente die Grunewaldstrecke als Testgelände für neue Straßenprofile und –beläge. Hitler ließ dann die nördliche Flachkurve zur Steilwandkurve umbauen, um die Strecke dann wieder für den Sport attraktiv zu machen. So entstanden hier in den 30ern neue Geschwindigkeitsrekorde. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Strecke erstmals wieder 1951 genutzt. Dann ab der Teilung Deutschlands wurde die Strecke als Transitautobahn genutzt. So konnten die West-Berliner nur nach Westdeutschland fahren. Erst in den 80er Jahren wurde durch die rot-grüne Koalition die Geschwindigkeitsbegrenzung von 100km/h eingeführt. Das letzte Rennen fand 1998 statt.

Werteunion Berlin und der Kurfürstendamm

Kurfürstendamm: Der Mercedesstern auf dem Dach des Europacenters markiert den Beginn des 3,5 km langen Boulevards der zur Bismarcks Regierungszeit nach dem Vorbild des Champs-Elysées in Paris errichtet worden ist. Davor war der Ku´damm 350 Jahre lang ein sumpfiges Gelände und wurde als Reitweg benutzt, wo die Könige zur Jagd in den Grunewald ritten. Der deutsche Kaiser wollte mit der Friedrich-Wilhelm-Gedächniskirche auf den Breitscheidplatz monarchistische Akzente setzten. Aber schnell wurde aus dem Boulevard eine bürgerliche Flaniermeile und damit war der Ku´damm das Gegenteil vom Unter den Linden, das stolz und traditionsbewusst war. Der Ku´damm stand für Weltoffenheit. In den Caféhäusern versammelten sich im 19. Jahrhundert literarische Größen, wie Wedekind und Else-Lasker-Schüler. In der Weimarer Republik (Neue Sachlichkeit) trafen sich die Literaten, z.B. Erich Kästner im „Romanischen Café“. 1932 eröffnete dann das Kranzler Eck, wo früher das Caféhaus des Westens stand. Im Mai 1945 lag der Ku´damm in Schutt und Asche von den 235 Häusern waren nur noch 43 bewohnbar. Doch der Ku´damm wurde schnell wieder aufgebaut und galt als Symbol für Luxus und Wohlstand. Ab 1963 wurde das Europacenter erbaut, dort wo früher der „Romanische Café“ war.

Werteunion Berlin und Schloss Charlottenburg

Schloss Charlottenburg: Die Residenz wurde Ende des 17. Jahrhunderts auf Wunsch der Kurfürstin und späteren Königin Sophie Charlotte, Gattin König Friedrichs des Ersten im italienischen Barock als Sommersitz „Lietzenburg“ erbaut. Im Laufe der 300 Jahre benutzten viele Herrscher das Schloss. Einige bauten es aus mit einem Theater und erweiterten es mit Wohnräumen. Nach dem Zweiten Weltkrieg entschied man sich für eine teure Sanierung des Schlosses. 2005 zum 300 jährigen Jubiläum wurde das Schloss mit Licht ausgestattet.

Werteunion Berlin und Strandbad Wannsee

 Im kaiserlichen Preußen war das öffentliche Baden erst ab 1907 erlaubt worden. Doch die Sittenwächter kontrollierten damals streng und teilten den Strand für die beiden Geschlechter auf. Zudem hatten die kaiserlichen Beobachter immer davon gesprochen, dass unter den Badegästen es viele Prostituierte gäbe. Das Strandbad entstand für die Arbeiter und ärmere Mittelschicht, die sich kein Badeurlaub sonst leisten konnte. Wegen den steigenden Besucherzahlen wurde das Strandbad in der Weimarer Republik immer mehr ausgebaut. Die Nationalsozialisten verboten das Betreten dann für die Juden und der Wannseebad wurde auch für Veranstaltungen mit SA-Paraden genutzt. Im Zeitalter des Kalten Krieges hatten die Amis einen Schießstand 2 km entfernt vom Strandbad, so dass sich immer wieder Geschosse verirrten und Besucher verletzt worden sind. 2002 wurde das Strandbad teilweise durch die Stiftung Denkmalschutz saniert.

Werteunion Berlin und die Glienicker Brücke

 Zuerst erbaut im 17. Jahrhundert verband die Brücke die Schlösser mit dem Jagdgründen. Erst im 20. Jahrhundert wurde es zu einer Stahlbrücke. Im Kalten Krieg war die Brücke nur für Diplomaten passierbar. Hier spielten sich Live einige Agententhriller ab. Einmal als Film und zweimal wurden tatsächlich CIA-Agenten gegen KGB-Agenten ausgetauscht. Der erste Austausch fand 1962 statt.

Werteunion Berlin und das Filmstudio Babelsberg

 Das Filmstudio Babelsberg in Potsdam: 1911 wurden die Filmstudios als Filmateliers gegründet und sind somit die ältesten Filmstudios der Welt und wurden vom Universum Film AG übernommen. Das Tonstudio wurde 1929 erbaut. Zum Standort gehören heute die Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf, das Sendezentrum der RBB, das Deutsche Rundfunkmuseum und der Filmpark Babelsberg.

 

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  • Last modified on Mittwoch, 24 Oktober 2018 19:48

1 comment

  • Comment Link Kate Donnerstag, 02 Januar 2020 19:30 posted by Kate

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