Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. 
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. 
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

Anmelden

Login to your account

Username *
Password *
Remember Me

Vier Thesen über Werte (Diskussionsgrundlage)

 Autor:NM

Stand: 24.08.2018

Die folgenden vier Thesen sind die Zusammenfassungen der Überlegungen eines WUB-Mitgliedes und seinem zwölfseitigem Papier entnommen. Es soll den Diskurs anregen und weiteren, eigenen Überlegungen dienen.

Das komplette Papier kann unseren MItgliedern gerne auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.

1. Konservative Standpunkte in den Medien

Eine Kernaufgabe des öffentlich-rechtlichen Fernsehens ist die politische Bildung, bei der die objektive Darstellung der vielfältigen Positionen verschiedener demokratischer Kräfte ein unverzichtbarer Bestandteil sein muss. Dieser Aufgabe wird das Fernsehen gegenwärtig durch eine zu einseitige, links-tendenziöse Berichterstattung und Kommentierung nicht gerecht. Daher fordern wir von ARD und ZDF, jeweils ein neues wöchentliches (zweiwöchentliches?) Politmagazin zu senden, das von einem unabhängigen konservativen Redaktionsteam geleitet wird.

2. Was bedeutet heutzutage eigentlich "rechts"?

Wir ersuchen Politiker ebenso wie Medienvertreter, künftig besser auf den eigentlichen Sinn von Worten wie Rechter, Nazi, Fremdenfeind, Rassist usw. zu achten, und diese Worte nicht als hassbotschaft-ähnliche Beleidigungen eines politischen Gegners zu missbrauchen, was zwangsläufig zu einer Vertiefung und nicht etwa zur dringend benötigten Überbrückung der Spaltung unserer heutigen Gesellschaft führt. Tatsächlichen Nazis die Stirn zu bieten und sie zu bekämpfen, ist gut und richtig, ebenso wie die moralische Verurteilung von Personen als Rassisten, die sich selbst als Mitglieder einer höherwertigen Rasse sehen. Aber den Begriff "rechts" wie beim "Kampf gegen Rechts" in direkte oder indirekte Nähe des Nationalsozialismus zu setzen, ist sachlich und historisch falsch und beleidigt nicht nur gegenwärtige politisch interessierte Menschen des rechten parlamentarischen Spektrums, sondern auch zahlreiche Persönlichkeiten, die am Aufbau der Bundesrepublik Deutschland nach dem Weltkrieg entscheidend beteiligt waren. Ebenso sind Menschen nicht als "Rassisten" zu dämonisieren, weil sie der Zuwanderung von Menschen aus anderen Kulturkreisen kritisch gegenüberstehen, diese Ablehnung aber auf berechtigten Sorgen über die Zukunft beruht und nicht etwa auf rassistischem Größenwahn.

3. Toleranz als gelebter Wert

Auf Grundlage von politischer Toleranz und demokratischen Prinzipien sollte eine Zusammenarbeit mit gewählten Volksvertretern aller Parteien grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden, und dies betrifft sowohl Vertreter der AfD als auch solche der Partei "Die Linke". Inwieweit eine Zusammenarbeit verschiedenster Art möglich ist, sollte allein von sachbezogenen Erwägungen bestimmt werden und nicht von der überheblichen Diskriminierung eines politischen Gegners.

4. Anregung zur Diskussion über "Demokratie heute"

Zum inzwischen fast siebzigjährigen Bestehen der bundesrepublikanischen Verfassung ist es – trotz aller zwischenzeitlich implementierten Änderungsgesetze – an der Zeit, eine offene und parteiübergreifende Diskussion darüber zu führen, in welchen Bereichen sich das Grundgesetz bewährt hat, wo es womöglich ignoriert wird und bei welchen Sachverhalten Verbesserungen wünschenswert erscheinen.