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Gründung der WerteUnion am 25. März 2017

 

An einem Sonnabend, dem 25.03.2017 versammelten sich in Schwetzingen ca. 70 Personen, Angehörige verschiedener konservativer Vereinigungen, Gruppierungen und sonstiger Sammlungen, mehrheitlich Mitglieder der CDU oder CSU.

Diese verschiedenen, regionalen Organisationen hatten sich entschieden, eine Vereinigung zu gründen, um den konservativen Kräften, im Deutschland, vor allem in der CDU, eine Dachgesellschaft zu geben.

Es war zu diesem Zeitpunkt die Linkslastigkeit der CDU unter Frau Merkel unverkennbar. Der Diskurs zu Sachfragen fand nicht mehr statt. Aber es wurden Entscheidungen zu zentralen Fragen wie Energiepolitik, Wehrpflicht, Mindestlohn, Migrations- bzw Einwanderungspolitik ohne Diskussion oder Mitgliederbeteiligung  entschieden worden, anders als man es jahrzehntelang in den verschiedenen Gremien erklärt hatte. Eine Verdrängung vieler konservativer, demokratischer Mitglieder in die AfD hatte stattgefunden. Viele Bevölkerungsteile, die sozialdemokratische oder grüne Auffassungen vertreten sahen plötzlich in der CDU eine Partei, die nicht nur ihre Interessen vertrat, sondern in der man auch eine chancenreiche Politikerkarriere beginnen kann.

Nach einer Eröffnungsrede von Dr. Jahn, Vorsitzender des Freiheitliche-konservativen Aufbruch der CSU wurde von Frau Sylvia Pantel, MdB eine Begrüßungsrede gehalten. Darin erinnerte sie die Anwesenden, dass es Zweck einer konservativen Vereinigung sein müsse, die Richtung der gegenwärtigen CDU zu verändern.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde den Anwesenden dazu von Alexander Mitsch vorgeschlagen, dem „Freiheitlich-konservativen Aufbruch e.V.“ als Organisationsform beizutreten und bundesweit zu gestalten. Bereits am 04.02.2017 hatte in einer Mitgliederversammlung der „Konservativer Aufbruch Baden Württemberg e. V.“ seine Umbenennung hierzu beschlossen, eine regionale Vereinigung gegründet am 16.02.2015. Die Änderungen zur Umbenennung waren bereits notariell bestätigt und beim Vereinsregister eingereicht worden.

Den angereisten Gästen wurde nun ermöglicht dieser Vereinigung beizutreten. Damit war die Grundlage einer bundesweiten Vereinigung entstanden, die nun eine Satzung beschloss, aber zunächst, einen neuen Vorstand wählte.

Zum Vorsitzenden wurde Alexander Mitsch gewählt, weiterhin vier Stellvertreter, ein Schatzmeister, ein Pressesprecher, fünf Regionalsprecher, zehn Beisitzer und zwei Kassenprüfer. Auf die Wahl eines Schriftführers wurde nach Diskussion ausdrücklich verzichtet.

Im Folgenden wurden die Satzungsänderungen diskutiert und beschlossen, die nunmehr aufgrund der überregionalen Ausweitungen erforderlich wurden. In der Diskussion wurde versucht ein Programm diskutiert, das den Titel „Manifest des Freiheitlich-konservativen Aufbruch e.V.“ tragen sollte. Allerdings wurde eingeschätzt, dass diese Aufgabe zu ambitioniert sei und man verständigte sich stattdessen auf die Formulierung von 30 Thesen als Arbeitsgrundlage.

Das Schlusswort hielt Hessens ehemaliger Justizminister, CDU-Politiker Christean Wagner. Er erinnerte die Versammelten daran, dass man beim Bundestagswahlkampf 2017 alle Kräfte zunächst vereinigen muss und keinen Anti-Merkel Wahlkampf führen darf, denn sie ist gewählte Spitzenkandidatin. Er ging auf die Inhalte konservativen Handelns ein. In seinen Ausführungen erfolgte die Darstellung konservativer Positionen auf verschiedenen Politikfeldern.

Die Veranstaltung endete mit der Nationalhymne.

Anmerkungen:

  • Die Umbenneunng des „Freiheitlich-konservativen Aufbruch e.V.“ in die besser zu artikulierenden Bezeichnung "Werte Union e.V." erfolgte im Sommer 2017
  • Die Gründung der WerteUnion Berlin (WUB) als Untergliederung für Berlin erfolgte im September 2017
  • Das Manifest als Programm der WerteUnion wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung am 07.April 2018 im Wortlaut beschlossen Link

Medien

  • das Interview mit Christean Wagner Hier
  • die Berichterstattung der ARD zu der Veranstaltung am 25.03.2017 Hier
  • Homepage WerteUnion mit Bericht und Vorstand Hier
  • Bericht in tagesschau zur Versammlung am 07.04.2018 Hier